Ghost Towns III: Morbider Charme

Einsames Geisterhaus.

Düstere Wolken, verfallene Bauten, geheimnisvolle Räume: Die Faszination der Geisterstädte im Süden Saskatchewans wirkt am besten in schwarz-weiß. Impressionen aus Robsart.

Ein einsames Haus am Straßenrand, achtlos donnern die Autos auf dem Highway vorbei. Die Tür steht offen, man kann ungehindert erforschen, über staubige Dielen durch die Räume laufen. Hinter dem Haus ein zweites, eingestürzt, nur das Dach ragt noch aus der Wiese.

Land for Sale.

Die Familienfarmen in der Provinz verschwinden nach und nach, werden von großen Unternehmen geschluckt, die Farmhäuser beginnen zu verfallen. Ebenso wie die alten hölzernen Scheunen und Getreidesilos.

Grain Elevator.

In vielen Orten stehen noch Grain Elevators – „Kathedralen der Prärie“ – in denen das Getreide der Gemeinde gelagert wurde. Auch sie ein romantisches Relikt vergangener Zeiten.

Robsart.

In Robsart, im äußersten Südwesten von Saskatchewan, ist noch die alte Main Street erhalten. Geschäfte, Gasthäuser und Werkstätten säumen die Erdpiste.

Werkstatt in Robsart.

In einer alten Autowerkstatt steht noch ein Wagen, der wohl nicht mehr fertig repariert wird. In den Regalen liegt noch Werkzeug.

Werkstatt in Robsart.

Der Ort ist nicht ganz verlassen, einige Farmen sind noch in Betrieb, überall stehen Pflüge, Eggen und sonstiges Ackergerät zwischen den Geisterhäusern.

Haus in Robsart.

Ein bisschen Farbe, und in manches Haus möchte man gleich einziehen! Nicht umsonst hieß es in der Stadt einst: „A town with a bright future!“


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