Saskatchewan: Ghost Towns im Farmland

Bei der Fahrt über die endlosen Highways im Osten Saskatchewans stoße ich immer wieder auf verfallene Häuser, halb verlassene Orte oder einsame Ghost Towns. Handy-Fotos aus Bankend, irgendwo im Nirgendwo. 

Der Osten Saskatchewans ist Farmland. Auf der Fahrt von der Hauptstadt Regina Richtung Yorkton erstrecken sich  Rapsfelder – ein gelbes Meer, unterbrochen von  Seen und Farmhäusern. Die alten Grain Elevators sind selten geworden, stattdessen glänzen silberne Getreidesilos in der Sonne.

Im Örtchen Bankend stehen Trucks und Quads vor dem Co-op. Männer mit grauen Bärten tragen Vorräte in ihre Autos. Der Laden steht inmitten halb verfallener Holzhäuser. „Sorry, we’re closed“, steht am einstigen Hotel. „Free“ heißt es dagegen auf einem Schild neben den Zimmertüren. Ghost Town-Romantik.

In den 1930er-Jahren war Bankend eine boomende Landgemeinde, ebenso wie Insinger, unser nächstes Ziel. Schon von weitem ist ein Kirchturm zu sehen – in dem verlassenen Ort blieben gleich zwei Kirchen ukrainischer Siedler zurück.

Die Recherche zu diesem Beitrag fand mit Unterstützung von Tourism Saskatchewan statt.